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„Ötzi“ auf der großen Leinwand – Premiere zu „Der Mann aus dem Eis“

Berlin lag am Dienstagabend in den Ötztaler Alpen. Der Film „Der Mann aus dem Eis“ feierte große Publikumspremiere im Zoo Palast.

Im September 1991 haben zwei Wanderer im Tiesenjoch in den Ötztaler Alpen eine konservierte Leiche aus der Kupferzeit entdeckt, die liebevoll auf den Spitznamen „Ötzi“ getauft wurde. Der gefundene Leichnam war dabei bereits ca. 5.300 Jahre im Schnee gelegen. Man fand heraus, dass er durch eine Pfeilattacke getötet wurde. Viel mehr weiß man über das Leben des „Ötzi“ nicht. Der fiktive Ansatz von Regisseur Felix Randau ist überaus brutal und roh in seiner Umsetzung. Er nimmt den historischen Fund des Ötzi als Anlass, um das frei erfundene Drama eines in den Alpen lebenden Mannes und seiner Familie zu erzählen. Der Film ist ein Survival- und Rachethriller, der neben der Bergkulisse und einem beeindruckenden Jürgen Vogel als Hauptdarsteller vor allem viel Gewalt und seinen Darstellern ein lediglich 17-seitiges Drehbuch geboten hat.

Hauptdarsteller Jürgen Vogel, der den “Ötzi“ spielte und großen Beifall erhielt, lobte seine großartigen Schauspielkollegen Axel Stein, Andre M. Hennicke, Susanne Wuest und Sabin Tambrea und ging sogar vor ihnen auf die Knie.

Wie „Ötzi“ letztendlich starb und wie das Leben in dieser rohen Zeit in etwa ablief, können die Zuschauer ab 30. November in den deutschen Kinos erleben.

© RCR Nadin Hornberger, Fotos: Port-au-Prince Pictures

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