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„ONLY IN MY MIND“ – DAS DEBÜTALBUM DES JAHRES

„Only In My Mind“ – das ist der Titel des Debüt-Albums der 25-jährigen Sängerin Norma Jean Martine aus Middletown/Orange County, das am 20. Januar 2017 erschien. Es hat lange gedauert von der ersten Single „No Gold“ (2014) bis zum Album. Das heißt aber natürlich nicht, dass sie in der Zwischenzeit untätig war. Ganz im Gegenteil. Nur eben hat sie nicht für sich selbst geschrieben, sondern für eine ganze Reihe anderer Künstler: „Lonely Hearts“ – Ashley Roberts (Pussycat Dolls), „In The Light“ – LENA, „Come Un Attimo Fa“ – Marco Mengoni oder „Time Of My Life“ von Ronan Keating stammen aus ihrer Feder. Im November 2015 folgte ihre EP „Animals“. Daneben schrieb sie Songs für Werbe-Kampagnen großer und renommierter Marken. Aber jetzt endlich liegt das erste eigene Album vor.

Begonnen hat alles in Middletown. Ihr Elternhaus liegt direkt am Highway, der nach New York führt.  Vor dem Haus die Straße, dahinter die Maisfelder, weit und breit keine Nachbarn. Wenn die Eltern nicht zu Hause waren, blieb ihr nur die Musik, um ihre Kreativität auszuleben. „Als ich feststellte, dass ich ganz gut singen kann, hat das mein Leben verändert. Es hatte alles auf einmal einen Sinn.“ So begann sie ein Studium an der Belmont Universität in Nashville, auf Anraten ihres Professors verließ sie 2011 die Staaten und ging nach London. Dort hatte sie schon bald ihre ersten Auftritte bei Jazz- und Blues-Festivals, lernte ihren Manager kennen und ging mit Tom Odell und anderen Größen auf Tour.

Jetzt als endlich das erste eigene Album, über das sie selbst sagt: „Für mich ist dieses Album wie eine verlorene Rock/Pop-Platte aus den Sechziger und Siebzigern.“ Recht hat sie. Der ganze Sound, die Rhythmen und die Art wie sie singt, alles wirkt wie aus vergangenen Tagen. Die Songs auf ihrem Album sind eine Mischung aus all ihren unterschiedlichen Einflüssen. Das reicht von Easy Listening, Folk und Singer/Songwriter  der 60er und 70er Jahre bis Pop und Rock der 80er und 90er Jahre, gemischt mit Soundelementen heutiger Prägung.

Genauso schwer einzuordnen ist ihr Gesangsstil. Sie selbst gibt Janis Joplin als eines ihrer Vorbilder an.  Aber wenn sie „No More Alone“ oder „I Will Never Love Again“ ins Mikro haucht, erinnert sie eher an Bette Midler. In den Retro-Soul-Nummern wiederum meint man manchmal Femme Schmidt rauszuhören. Das kommt auch nicht von ungefähr, schließlich leben und arbeiten beide in London und haben dasselbe Umfeld.

Quelle: UNIVERSAL Music

© RCR Christian Behring, 24.01.2017

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