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Hotelier des Jahres 2018 wurde in Berlin verliehen

Seit 1990 ehrt die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) mit dieser namhaften Auszeichnung herausragende Leistungen in der Hotellerie. Am Montagabend wurde der renomierte Branchen-Preis „Hotelier des Jahres“ im Berliner Hotel Intercontinental an die Erfinder der Roomers-Hotels, Micky Rosen und Alex Urseanu verliehen. Der „Special Award“ ging an den langjährigen Präsidenten des DEHOGA Bundesverbandes, Ernst Fischer. Nachrichtensprecherin, Journalistin und Moderatorin Judith Rakers führte durch den kurzweiligen Gala-Abend.

Judith Rakers
Judith Rakers

Hotelier des Jahres
Micky Rosen und Alex Urseanu begannen ihre bis heute erfolgreiche Zusammenarbeit im Jahr 2002 mit ihrem ersten gemeinsamen Hotelprojekt, dem Hotel Bristol in Frankfurt. Sieben Jahre später, im Jahr der Eröffnung ihres ersten Roomers-Hotels, gründeten Rosen und Urseanu für ihre visionären Hotelprojekte die Dachgesellschaft Gekko Group. Seitdem haben die Unternehmer die Gekko Group zu einer Marke in der Hotellerie und Gastronomie entwickelt. Das Rezept: Die Liebe zum Leben und die Leidenschaft, diese zu teilen. Das Portfolio aus Hotellerie, Gastronomie und Eventflächen grenzt sich in Konzeption und Gestaltung voneinander ab. Rosen und Urseanu entwickeln viele Projekte gegen den Strom, das Gefühl spielt stets eine große Rolle. Sie selbst sprechen von Orten der Verführung.

Inzwischen umfasst die Gekko Group sieben Hotels mit rund 800 Zimmern, dazu Bars, Restaurants, Boardinghäuser und Immobilien. Insgesamt arbeiten rund 1000 Mitarbeiter in der Firma. Ungeachtet dessen, hat das Duo viele weitere Pläne. Voraussichtlich Ende 2018 soll in Frankfurt das Gekko Haus mit 130 Zimmern eröffnen, auch ein weiteres Roomers ist in der Bankenmetropole geplant.

Der Juryvorsitzende Rolf Westermann, Chefredakteur der AHGZ -Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, begründet die Entscheidung wie folgt: „Micky Rosen und Alex Urseanu haben sich mit ihren visionären Hotels sowie Bar- und Foodkonzepten nach 17 Jahren der Zusammenarbeit endgültig etabliert. In Frankfurt laufen das Design-Hotel Roomers, die Gerbermühle, das Restaurant Moriki sowie weitere Konzepte seit Jahren erfolgreich. 2016 und 2017 gelangte der Gekko Group mit der Eröffnung zweier Roomers-Hotels in Baden-Baden und in München sowie dem Provocateur in Berlin weitere Meilensteine. Rosen und Urseanu zeigen, wie Luxus modern interpretiert werden kann, ohne dabei die Leichtigkeit des Seins aus dem Auge zu verlieren. Sie verbinden Hotellerie mit eindrucksvollen Bar-Konzepten und wegweisender Gastronomie und schaffen damit inspirierende Meeting-Spots, wie man sie in den großen Metropolen der Welt findet.“

Special Award
Vor vielen Jahren schrieb Ernst Fischer sein Motto in ein kleines Büchlein. Dort steht sein Leben in drei Sätzen: „Ich schließe die Augen und träumte, das Leben wäre Freude. Ich wachte auf und sah, das Leben war Pflicht. Aber die Pflicht wurde zur Freude.“ Der 1944 in Geislingen an der Steige geborene Fischer hat als Jugendlicher selbst eine harte Ausbildung erlebt. Von Beginn an, war jedoch sein Ziel klar, er wollte sein eigener Herr werden. Nach seiner Ausbildung zum Koch sowie Küchen- und Serviermeister folgten zunächst Stationen in internationalen Spitzenhäusern wie dem George V. in Paris. Im Jahr 1970 macht sich Ernst Fischer dann selbstständig, von 1976 bis 2012 als Betreiber des Restaurants Rosenau in Tübingen, sowie des Landhotels Hirsch in Bebenhausen.

Trotz des beruflichen Trubels arbeitet Ernst Fischer seit 1971 ehrenamtlich für den DEHOGA und war bis zum Jahr 2016 Präsident des Bundesverbands. Fischers Amtszeit von 15 Jahren waren unter anderem von Abwehrkämpfen gegen Bürokratie geprägt. Die wichtigste Zeit seiner Karriere hängt mit der Mehrwertsteuersenkung von 19 auf sieben Prozent im Jahr 2010 zusammen.

Außerdem ist Fischer unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender der HgK und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Mineralbrunnen AG. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und der Brillat Savarin Plakette.

Die Begründung des Juryvorsitzenden Rolf Westermann lautet: „Ernst Fischer erhält die Auszeichnung für sein Lebenswerk. Es gibt wenige, die sich mit einem solchen Elan und einer derartigen Leidenschaft für das Gastgewerbe einsetzen, und dabei so viel erreicht haben wie der gelernte Koch. Dabei ist Ernst Fischer immer Mensch geblieben. Das zeigt sich insbesondere in seinem Landhotel Hirsch in Tübingen-Bebenhausen, das er zusammen mit seiner Ehefrau Brigitte betreibt. Seit mehr als 45 Jahren ist Fischer ehrenamtlich für den DEHOGA tätig. Von 2001 bis 2016 war er Präsident des DEHOGA Bundesverbandes, seither ist Ernst Fischer DEHOGA-Ehrenpräsident.“

© RCR Laurenz Carpen

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