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Eddie Izzard im Admiralspalast

Am letzen Freitag kam die Eddie Izzard Show „Force Majeure“ nun auch nach Berlin. Es ist die erste Zusammenarbeit des international bekannten Schauspielers und Stand-Up Comedians mit dem deutschen Quatsch Comedy Club. Und das bedeutet Improvisationskomik “at its finest” mit viel spontaner Zuschauereinbindung und einem – Überraschung – englischsprachigen Michael Mittermeier als Opener. Was braucht man mehr für einen unterhaltsamen Abend?

Als polyglotter Transvestit von Format will Herr Izzard die zwischenmenschliche Kommunikation verbessern. Mit einem multikulturell inspirierten Programm bestehend aus Englisch, französischen Elementen und ein paar frisch erlernten Brocken Deutsch befindet er sich dabei genau im Zeitgeist eines charmanten Europäers. Während der Show beteuert er, dass er nächstes Jahr komplett in der Landessprache performen wird, so wie in Frankreich bereits geschehen.

Eddie Izzard, dessen Mutter verstarb als er sechs war, befindet sich thematisch und auch visuell mit seinem tiefschwarzen britischen Humor gerne zwischen Himmel und Hölle und behält dabei trotz Frauenkleidung und Make-Up den maskulinen Appeal einer Butchlesbe. Als echter Hingucker und “Insel”-Original sind seine Witze genauso kühlfrech wie das diabolische Funkeln in seinen Augen. Stilistisch bleibt der im Jemen geborene Brite während der ganzen Show konstant auf hohem Niveau. Fazit: Sehenswert!

Unter die fast 1600 Gäste gesellten sich u.a. auch die Comedians Hennes Bender und Gayle Tufts, Quatsch Comedy Club Co-Chefin Renate Berger, Radiomoderatorin Gerline Jänicke, Sasha alias Dick Brave, Internet-Blogger Sascha Lobe und Ruhrpott-Barde Herbert Grönemeyer.

© RCR Anina Nusko

© RCR Laurenz Carpen

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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