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Bärenjagd beendet: Die 64. Berlinale mit Überraschungssieger und Zuschauerrekord

Zehn Tage war Berlin das Epizentrum der internationalen Filmbranche. Zahlreiche Stars liefen über die roten Teppiche in der ganzen Stadt und präsentierten ihre neuen Filme. Am Sonntagabend dann der Höhepunkt des Festivals: Die Verleihung der begehrten Goldenen und Silbernen Bären.

Rund 1600 Gäste kamen zur Preisverleihung in den Berlinale Palast, darunter neben den Mitgliedern der Internationalen Jury – James Schamus, Barbara Broccoli, Trine Dyrholm, Mitra Farahani, Greta Gerwig, Michel Gondry, Tony Leung und Christoph Waltz – Meret Becker, David Bennent, Christian Berkel, Alexander Beyer, Hans-Christoph Blumenberg, Christopher Buchholz, Denis Dercourt, Maria Dragus, Hannelore Elsner, Martina Gedeck, Michael Gwisdek, Klaus Hoffmann, Marc Hosemann, Burghart Klaußner, Wolfgang Kohlhaase, Lisa Martinek, Jacob Matschenz, Maxim Mehmet, Nazif Mujic, Jana Pallaske, Jeanine Meerapfel, Helke Misselwitz, Franziska Petri, Christian Petzold, Moritz Rinke, Helma Sanders-Brahms, Andrea Sawatzki, Frieder Schlaich, Volker Schlöndorff, Maria Schrader, Katharina Schüttler u.v.m.

Der Goldene Bär ging in diesem Jahr an den chinesischen Film „Bai Ri Yan Huo“ („Black Coal, Thin Ice“). Damit wurde der von Kritikern und Publikum hochgelobte Streifen „Boyhood“ leider „nur“ mit einem Silbernen Bären für die Beste Regie ausgezeichnet. Nach Deutschland ging der Preis für das Beste Drehbuch: Dietrich und Anna Brüggemann erhielten für ihr Religionsdrama „Kreuzweg“ den Silbernen Bären. Der Große Preis der Jury, ebenfalls ein Silberner Bär erhielt der Eröffnungsfilm von Wes Anderson „Grand Budapest Hotel“. Beste Darstellerin wurde Haru Kuroki in Chiisai Ouchi (The Little House) und Bester Darsteller Liao Fan in „Bai Ri Yan Huo“ (Black Coal, Thin Ice).

Der Filmreigen ging am Sonntag dann traditionell mit dem Publikumstag zu Ende. Denn das Publikum sorgte für einen neuen Rekord: 330.000 Tickets wurden für die über 400 Filme während der Berlinale verkauft. So viel wie noch nie zuvor. Jetzt heißt es durchhalten bis zur 65. Berlinale.

© RCR Nadin Hornberger

© Fotos RCR Christian Behring

About Nadin

Nadin Hornberger liebt Promi-Geschichten sowie das Kino über alles und wird nicht müde, Events in der Hauptstadt zu besuchen. Dazu gehören auch Konzerte, vornehmlich im Rock-, Pop- und Elektrobereich, sowie Theaterpremieren und Vernissagen.

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