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Berlinale 2015 – Tag 9

Das Berliner Filmfestival neigt sich so langsam dem Ende zu. Mit der Märchenverfilmung „Cinderella“ feierte der britische Regisseur und Schauspieler Kenneth Branagh zusammen mit Oscarpreisträgerin Cate Blanchett und Helena Bonham Carter die Premiere auf dem roten Teppich. Lily James spielt Cinderella im Film und „Game of Thrones“-Serienstar Richard Madden die Rolle des Prince Charming. „Es ist ein traditionelles Märchen, dem ich einen neuen Ton und ein neues Ambiete geben wollte. Cinderella modern, frisch und entstaubt zu zeigen, darum ging es mir.“, so Regisseur Branagh.

Mit seinem Streifen „Chavàconvà (Unsere sonnigen Tage)“ ist der vietnamesische Regisseur Di Phan Dang in den Wettbewerb gegangen. Der Film erzählt die Geschichte des Fotografie-Studenten Vu, der im Saigon der späten 90er Jahre in einer Wohngemeinschaft lebt. Gemeinsam mit seiner Kamera und seinem Mitbewohner Thang taucht er in die Szene von Drogendealern, Prostituierten und Spielern ein.

Aus Japan kommt der Film „Chasuke’s Journey“ und gilt als letzter Beitrag im Wettbewerb. Regisseur Sabuvereint dabei Melodram, Gangsterfilm, Liebesabenteuer und Slapstick.

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Am Abend wurden außerdem zum 29. Mal die „Teddy Awards“ verliehen. Diese Auszeichnung gilt Berlinale-Filmen aller Sektionen, die schwul-lesbische, transgender oder „queere“ Themen behandeln. Der Filmbösewicht Udo Kier erhält den Ehren-Teddy für sein Lebenswerk. Er hat in über 200 Filmen gespielt, so auch bei Christoph Schlingensief oder Andy Warhol.

Am Samstag findet die große Preisverleihung im Berlinale Palast statt. Dann wird entschieden, wer denn Silbernen und wer den Goldenen Bären in diesem Jahr gewinnt.

Titelbild © Disney

© RCR Bernd Riethmüller

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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Der Rote Teppich vor dem Berliner Zoo Palast war blau und sehr gut besucht. Beim Preis von Schauspielern für Schauspieler war er naturgemäß auch mit eben solchen bevölkert. Nach dem Empfang im Hotel am Steinplatz gab es nun erstmal rund zwei Stunden Blitzlichtgewitter, Interviews und Selfies, bevor es dann zur Gala und Preisverleihung in den großen Saal des Kinos ging. Zur anschließenden After Show Party ging es nur über die Strasse ins Waldorf Astoria, wo auf zwei Etagen bis in den Morgen gefeiert wurde.

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