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Lars Kraume im Gespräch über Fritz Bauer und die muffigen 50er

Am 27. Mai 2016 werden in Berlin die DEUTSCHEN FILMPREISE vergeben. Knapp vier Wochen vorher lud die DEUTSCHE FILMAKADEMIE zum Interviewtag mit den Nominierten in ein Berliner Hotel ein.

"DEUTSCHER FILMPREIS NOMINIERTENABEND", Roter Teppich im BMW Haus, Berlin, 30.04.2016

Haushoher Favorit mit insgesamt 9 (!) Nominierungen ist der Film „DER STAAT GEGEN FRITZ BAUER“ von Lars Kraume. Auch der Regisseur selbst gehört in diesem Jahr zu den Nominierten, und das gleich in 2 Kategorien (Beste Regie und Bestes Drehbuch, gemeinsam mit Olivier Guez). Wir sprachen mit ihm über den Film, die Bedeutung Fritz Bauers für die politische Aufarbeitung der Nazi-Zeit im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre und natürlich darüber, wie wichtig Burghard Klaußner für die Realisierung und den Erfolg des Films ist.

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https://youtu.be/mkJq8tYImIM

Der Film hat in den vergangenen Monaten bereits mehrere Preise abgeräumt. Vor allem wurde Burghard Klaußner ausgezeichnet, der in seiner Rolle Fritz Bauer wieder zum Leben erweckte. So erhielt er bisher den Günter-Rohrbach-Preis, den Bayerischen Filmpreis und den JUPITER-Award. Lars Kraume bekam bereits für seinen Debüt-Film „Dunckel“ den Adolf-Grimme-Preis. Seitdem hat er zahlreiche Krimis realisiert, u.a. mehrere TATORT-Filme und Folgen der hochgelobten Serie „KDD“. Für „Guten Morgen, Herr Grothe“ erhielt er 2007 erneut den Adolf-Grimme-Preis und den Deutschen Fernsehpreis. Aber Höhepunkt wäre sicher der Gewinn der LOLA, oder von zwei LOLAs!?

"DEUTSCHER FILMPREIS NOMINIERTENABEND", Roter Teppich im BMW Haus, Berlin, 30.04.2016

Am Abend trafen wir ihn dann auf dem Roten Teppich zum „Empfang der Nominierten“. Gemeinsam mit seiner Filmcrew kam er zum Empfang in die Repräsentanz am Kurfürstendamm.

© RCR Christian Behring, 04.05.2016

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Christian Behring

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Der Rote Teppich vor dem Berliner Zoo Palast war blau und sehr gut besucht. Beim Preis von Schauspielern für Schauspieler war er naturgemäß auch mit eben solchen bevölkert. Nach dem Empfang im Hotel am Steinplatz gab es nun erstmal rund zwei Stunden Blitzlichtgewitter, Interviews und Selfies, bevor es dann zur Gala und Preisverleihung in den großen Saal des Kinos ging. Zur anschließenden After Show Party ging es nur über die Strasse ins Waldorf Astoria, wo auf zwei Etagen bis in den Morgen gefeiert wurde.

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