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Berlinale 2018 – Ein Ehrenbär für Schauspieler Willem Dafoe

Dass Willem Dafoe ein richtiger Charakterschauspieler ist, weiß man spätestens seit Oliver Stones Film „Platoon“. Er hat von „Spiderman“ bis Jesus und „Antichrist“ alles gespielt und war bereits acht Mal auf der Berlinale, einmal sogar in der Internationalen Jury im Jahr 2007. Jetzt ist er zum dritten Mal für den Academy Award nominiert und bekommt nun an der Spree den wohlverdienten Goldenen Ehrenbären bei der Berlinale.

Regielegende Wim Wenders hielt am Dienstagabend die bewegende Laudatio für den Weltstar und bezeichnete ihn nicht nur als unglaublich nett, sondern darüber hinaus auch als Schauspieler, der seinen Figuren trotz Boshaftigkeit eine gute Seite mitgibt. Willem Dafoe war sehr geehrt und freute sich unglaublich über den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk in den bisher über 120 Filmen, in denen er mitwirkte. Sein größter Regisseur im Leben ist aber nicht Wim Wenders wie er lachend anmerkt, sondern seine Frau, die italienische Filmregisseurin Giada Colagrand, die ihn nach Berlin begleitete. Im Anschluss an die Verleihung wurde der Film „The Hunter“ mit ihm gezeigt. Darin soll der Profi-Jäger Martin David (Willem Dafoe) das letzte lebende Exemplar des Tasmanischen Tigers erlegen. Die Art gilt als ausgestorben, verfügt in ihrer DNA aber über ein Gen, das für die Arzneimittelindustrie höchst profitabel wäre. In Tasmanien gerät Martin in Konflikte zwischen Holzfällern und Umweltschützern, was für unerwünschtes Aufsehen sorgt. Als er sich dann auch noch auffällig einer Biologin, deren Mann im Busch verschollen ist, und ihren beiden Kindern widmet, fürchten Martins Auftraggeber um die Geheimhaltung seiner Mission. Aus dem Jäger wird ein Gejagter.

© RCR Nadin Hornberger

 

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