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Der Deutsche Filmpreis 2018

Mehr als 2.000 Gäste feierten in der Messe Berlin die 68. Verleihung des DEUTSCHEN FILMPREISES. Zum 14. Mal hatten die Mitglieder der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE über die Gewinner abgestimmt, die dann im Rahmen einer festlichen Gala bekannt gegeben wurden. 

Mit zehn Nominierungen schon der große Favorit wurde „3 Tage in Quiberon“  von Emily Atef auch der große Sieger beim 68. Deutschen Filmpreis. Der Film bekam die Goldene Lola als bester Film sowie sechs weitere Trophäen. Mit Silber wurde das NSU-Drama „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin ausgezeichnet, und die LOLA in Bronze ging an „Western“ von Valeska Grisebach.

Neben dem großen Gewinner des Abends konnten sich auch “Manifesto” von Julian Rosefeld (drei Lolas), “Aus dem Nichts” (zwei Lolas) von Fatih Akin und der Dokumentarfilm “Beuys” (zwei Lolas) von Andres Veiel über mehrere Auszeichnungen freuen. Als bester Kinderfilm wurde „Amelie rennt“ von Tobias Weidemann prämiert.

Durch die Gala führte als bisher jüngster Moderator in der Geschichte des Filmpreises der Schauspieler Edin Hasanovic. Zwei Preise standen schon im Vorfeld fest. Der 78-jährige Regisseur, Schauspieler und Autor Hark Bohm („Nordsee ist Mordsee“) wurde als Ehrenpreisträger für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Als besucherstärkster Film erhielt “Fack ju Göhte 3” von Bora Dagtekin, der mehr als 6 Millionen Besucher in die Kino lockte, eine undotierte Lola.

Auf dem roten Teppich vor dem Palais am Funkturm zeigten sich Marie Bäumer, Diane Kruger, Kristin Meyer, Samuel Finzi, Florence Kasumba, August Zirner, Dorka Gryllus, Sebastian Koch, Yannis Niewöhner, Emilia Schüle, Kostja Ullmann, Franziska Weisz, Sonja Gerhardt, Anke Engelke, Nina Kunzendorf, Valerie Niehaus, Emilio Sakraya, Janin Ullmann, Andrea Sawatzki und Christian Berkel, August Diehl, Bettina Zimmermann und Kai Wiesinger, Paula Beer, Charly Hübner, Muriel Baumeister, Shermine Shahrivar und Shan Rahimkhan, Aylin Tezel, Palina Rojinski, Nilam Farooq, Iris Berben, Katja Eichinger, Natalia Wörner, Langston Uibel, Louis Held, Ruby O. Fee, Jella Haase, Gizem Emre, Katja Riemann, Elyas M’Barek, Edin Hasanovic, Oliver Masucci, Meret Becker, Birgit Minichmayr, Peri Baumeister, Heike Makatsch, Herbert Knaup, Dominic Raacke, Nikeata Thomspon, Alice Dwyer, Jennifer Ulrich, Antje Traue, Sandra Hüller, Karoline Schuch, Lavinia Wilson, Jerry Hoffmann, Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Kim Riedle, Michael Mendl, Stephan Grossmann, Luise Befort, Rosa von Praunheim, Timo Jacobs, Pegah Ferydoni, Martina Gedeck, Eva Padberg, Liv Lisa Fries, Minu Barati-Fischer, Lea van Acken, Dieter Landuris, Roman Knizka, Eleonore Weisgerber, Lilith Stangenberg, Clemens Schick, Max von der Groeben, Jan Henrik Stahlberg, Dennenesch Zoude, Tom Zickler, Frederick Lau und Annika Kipp, Susan Hoecke, Kida Khodr Ramadan, Jerry Hoffmann und viele mehr.

Alle Gewinner im Überblick

Bester Spielfilm

Gold: “3 Tage in Quiberon” (Regie: Emily Atef)

3 Tage in Quiberon
Silber: “Aus dem Nichts” (Regie: Fatih Akin)

Aus dem Nichts
Bronze: “Western” (Regie: Valeska Grisebach)

Western

Bester Dokumentarfilm

“Beuys” (Regie: Andres Veiel)

BEUYS

Bester Kinderfilm

“Amelie rennt” (Regie: Tobias Wiemann)

Amelie rennt

Beste Kamera / Bildgestaltung
 
Thomas W. Kiennast für “3 Tage in Quiberon”
 
Bester Schnitt
 
Stephan Krumbiegel, Olaf Voigtländer für “Beuys”
 
Bestes Drehbuch
 
Fatih Akin und Hark Bohm für “Aus dem Nichts”
 
Beste Regie
 
Emily Atef für “3 Tage in Quiberon”
 
Beste weibliche Hauptrolle
 
Marie Bäumer für “3 Tage in Quiberon”
 
Beste männliche Hauptrolle
 
Franz Rogowski für “In den Gängen”
 
Beste weibliche Nebenrolle
 
Birgit Minichmayr für “3 Tage in Quiberon”
 
Beste männliche Nebenrolle
 
Robert Gwisdek für “3 Tage in Quiberon”
 
Bestes Szenenbild
 
Erwin Prib für “Manifesto”
 
Bestes Kostümbild
 
Bina Daigeler für “Manifesto”
 
Bestes Maskenbild
 
Morag Ross, Massimo Gattabrusi für “Manifesto”
 
Beste Filmmusik
 
Christoph M. Kaiser, Julian Maas für “3 Tage in Quiberon”
 
Beste Tongestaltung
 
Eric Devulder, André Bendocchi-Alves, Martin Steyer für “Der Hauptmann”
 
Ehrenpreis
 
Hark Bohm
 

Der DEUTSCHE FILMPREIS – die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film – ist mit Preisgeldern der Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien in einer Gesamthöhe von knapp 3 Mio. Euro dotiert und wird nach der Wahl durch die Mitglieder der Deutschen
Filmakademie von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters verliehen. Die Verleihung ist eine Veranstaltung der DEUTSCHEN FILMAKADEMIE in
Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), produziert von der DFA Produktion GmbH.

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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