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Songwriter – Von der Idee zum Album

Auf der diesjährigen 68. Berlinale feierte vergangenen Freitagabend die Dokumentation „Songwriter“ über den britischen Sänger Ed Sheeran im Friedrichstadtpalast Weltpremiere. Regie führte dabei sein Cousin Murray Cummings. Sheeran sah den Film an dem Abend selbst zum ersten Mal in der finalen Version und lud dazu auch Familie und Freunde aus England ein.

Man muss kein Superfan des Singer-Songwriters sein, um bei diesem Film einige Gänsehautmomente zu verspüren. Das Talent des rothaarigen Superstars ist augenscheinlich und es fesselt, Singles wie „Galway Girl“ in der Rohversion zu hören und im Verlaufe der Dokumentation die finale Umsetzung mitzuerleben.  Genau das war für den Engländer auch das reizvolle an der ganzen Produktion, wie er in der Pressekonferenz erwähnt. Denn solch einen festgehaltenen Film über die Entstehung eins Albums habe er so noch nie gesehen. Sehr passend, dass er „Divide“ auch noch als sein bestes Projekt bisher empfindet. Die Produktion des Hitalbums fand stellenweise sogar auf der Queen Mary 2 mitten im Atlantik statt, da der Starproduzent Benny Blanco (produzierte u.a. Katy Perry und Maroon 5) nach einigen unangenehmen Flügen kein Flugzeug mehr betritt. Auch weitere Musikgrößen wie Ryan Tedder (One Republic) und Julia Michaels arbeiteten am Album mit.

In „Songwriter“ wird deutlich, dass der Erfolg fast sowas wie ein zwangsläufiges Nebenprodukt von Ed Sheerans Leidenschaft zur Musik (und natürlich seinem immensen Talent) ist. Mit Starallüren hat der Sänger absolut nichts am Hut. Deshalb wirkt er trotz seines Starstatus wie der nette Junge von nebenan, mit dem man sich – im Gegenteil zu manch anderen Musikern – identifizieren kann.

© RCR Maimouna Ferro

About René

René du Vinage ist Autor, Fotograf und Übersetzer und lebt nach Paris und London nun in Berlin. Sein Motto: "Heute ist die gute, alte Zeit von morgen".

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