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Berlinale 2018 – Tag 5 mit Romy Schneider Biopic und Daniel Brühl als Terrorist

Im Film „3 Tage in Quiberon“ spielt Marie Bäumer, deren Ähnlichkeit mit Romy Schneider schon immer frappierend war, die 42-jährige Leinwandikone während einer Entziehungskur in Quiberon, bei der sie ein Interview mit der Zeitschrift „Stern“ gab. Der Redakteur, schmierig und fies gespielt von Robert Gwisdek stellt immer wieder Fangfragen, während der Fotograf und gute Freund von Romy Robert Lebeck (Charly Hübner) die Fotos schießt. Der Film ist komplett in schwarzweiß gedreht und immer wieder fragt man sich, ob es wirklich Romy Schneider ist, die auf der Leinwand lacht, weint oder raucht, so ähnlich sehen sich Marie Bäumer und Schneider in vielen Szenen. Das tragische Ende der österreichischen Schauspielerin wird im Abspann nicht mehr erwähnt, ist es doch allseits bekannt. Der Film ist trotz ein paar Längen durchaus zu empfehlen und für Fans von Romy Schneider ein Muss.

„Gone Girl“ – Rosamund Pike spricht in „7 Days in Entebbe“ viel auf Deutsch. Dies hat sie extra gelernt, so dass sie sogar Leute fragten woher aus Deutschland sie komme, wie Daniel Brühl augenzwinkernd bei der Pressekonferenz zum Film erzählt. Brühl und Pike spielen zwei Kidnapper, die am 27. Juni 1976 ein Flugzeug der Gesellschaft Air France entführten. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris. Sie behielten mehr als 100 der Geiseln, vorwiegend israelischer Herkunft, eine Woche lang in ihrer Gewalt und verlangten unter anderem die Freilassung von 40 in Israel inhaftierten palästinensischen Terroristen und Militärs. Rekonstruiert wird das Geschehen, vor allem die Ereignisse nach der Landung des Flugzeugs auf dem Flughafen in Entebbe, wo die Entführer vom ugandischen Diktator Idi Amin unterstützt wurden.

Der Film ist durchaus spannend, erzählt aber leider nur aus der Sicht der Entführer, was Daniel Brühl und Rosamund Pike zwar groß aufspielen lässt, dennoch das Leid der Geiseln schmälert. Die Schauspieler wurden am roten Teppich von den Fans gefeiert und gaben viele Autogramme.

© RCR Nadin Hornberger

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