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deaf havana haben den Pop für sich entdeckt

Am 3. August 2018 erschien das neue Album von deaf havana. Auf RITUALS wendet sich die britische Band aus Norfolk jetzt mehr denn je dem Pop zu. Ihre Wurzeln, die im Alternative Rock liegen, klingen nur noch gelegentlich in einigen Gitarren-Riffs durch. Ansonsten weben sie in den 13 Songs dicke Keyboard-Teppiche.

 Vor fünf Jahren traf ich die Band im Berliner Ramones Museum. An einem heißen Juni-Tag des Jahres 2013 hatten sie die Berliner Presse dorthin eingeladen, um sich und ihr Album OLD SOULS vorzustellen. Damals ein passender Ort für die Band. Deaf Havana wurde angekündigt als die Zukunft des Alternative Rock. Und ja, dem konnte man vor fünf Jahren uneingeschränkt zustimmen. Aber seitdem ist doch einiges passiert. In der Band gab es Umbesetzungen. Und ihr 2017 veröffentlichtes Album All These Countless ging auch schon mehr in Richtung Mainstream. Das bescherte ihnen die erste TOP-5-Platzierung in den britischen Album-Charts. Mit RITUALS haben sie sich nun endgültig vom Alternative Rock verabschiedet.

DEAF HAVANA, Ramones Museum, Berlin, 19.06.2013, Showcase

James Veck-Gilodi, Sänger und Kopf der Band, ist schon darauf vorbereitet, dass viele Fans vom Album überrascht sein werden: „Ich wollte etwas Drastisches kreieren. Ich habe Lust auf den Hass einiger Fans, und ich habe Lust darauf, neue zu gewinnen. Aber wenn die Fans es hören, werden sie hoffentlich nach ihrem Ärger  verstehen, dass die Texte genauso persönlich und intensiv sind wie früher. Ich habe sowieso immer Songs mit Popstrukturen geschrieben – ich habe sie bloß immer irgendwie anderweitig versteckt.“

Dass er für das neue Album nicht nur Lob ernten wird, dessen kann James Veck-Gilodi sicher sein. Allein schon das Intro „Wake“ dürfte für viele Irritationen sorgen. Genau wie die beiden letzten Stücke „Saint“ und „Epiphany“ sind es rein elektronische Stücke mit einer Art choralem Gesang.

Als zweiter Song folgt mit „Sinner“ immerhin eine Nummer, die richtig gut nach Vorne geht. Harter Basslauf und ein paar flirrende Gitarren, dazu Veck-Gilodis kräftiger Gesang. „Sinner ist richtig poppig”, gibt Veck-Gilodi fröhlich zu, „und ist sehr weit weg von unserem älteren Zeug; aber nicht ganz so wie einige der anderen Songs.“

Ob sich der Stilbruch für die Band am Ende auszahlt bleibt abzuwarten. Immerhin schaffte die Band mit RITUALS den Sprung auf Platz 8 der britischen Album-Charts.

Deaf_Havana_Rituals_Albumcover (1)

 

REDCARPET REPORTS

verlost 2 x die CD

„deaf havana – rituals“

 

Wenn ihr gewinnen wollt, schreibt uns bitte eine Mail an die Adresse Gewinnspiel(at)redcarpetreports.de mit dem Stichwort „deaf havana“. Teilt uns bitte Euren Namen sowie Eure Adresse mit.

Einsendeschluss ist der 31. August 2018.

Die Teilnahme an der Verlosung setzt die rechtzeitige Einsendung voraus. Die Daten werden nur für die Durchführung des Gewinnspiels, zur Gewinnerermittlung und zur Übergabe bzw. Inanspruchnahme der Gewinne erhoben, verarbeitet und genutzt. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter des o.g. Unternehmens und deren Angehörige. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Automatische Gewinnspieleinträge sind nicht gestattet! Teilnahmeschluss der Verlosung von REDCARPET REPORTS ist der 31.08.2018.

deaf havana – rituals

VÖ: 3. August 2018

Label: so recordings

Ganz aktuell hat uns die Nachricht erreicht, dass die Band noch dieses Jahr für vier Konzerte nach Deutschland kommt. Sie werden NOTHING BUT THIEVES supporten:

05.11.2018 – Hannover, Capitol
06.11.2018 – Berlin, Astra
09.11.2018 – München, Neue Theaterfabrik
13.11.2018 – Köln, Live Music Hall (ausverkauf)

 

© Christian Behring im August 2018

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Christian Behring

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