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18. Berlinale-Empfang in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin

Auch in diesem Jahr war am ersten Berlinale-Sonntag die internationale Filmbranche zu Gast beim traditionellen Empfang in der Berliner Landesvertretung. Die Gastgeber Ministerpräsident Armin Laschet und Filmstiftungs-Geschäftsführerin Petra Müller begrüßten über 1.000 geladene Gäste aus Film, Medien und Politik sowie Stars und Teams der insgesamt 34 filmstiftungsgeförderten Filme, die in die Programmreihen der Berlinale eingeladen wurden.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen ist Filmland und die erste Adresse, wenn es um erfolgversprechende Produktionen geht. Das zeigen in diesem Jahr eindrucksvoll die vielen Produktionen aus Nordrhein-Westfalen, die bei der Berlinale gezeigt werden. Wir wollen den Filmstandort Nordrhein-Westfalen weiter stärken und haben deshalb die Filmfördermittel erneut erhöht: Drei Millionen Euro stehen zusätzlich bereit. Am Erfolg des Filmlandes Nordrhein-Westfalen hat auch der scheidende Berlinale-Direktor einen erheblichen Anteil. Zehn Jahre lang hat er die damalige Filmstiftung in der Gründerzeit geleitet. Vielen Dank und alles Gute für Dieter Kosslick! Ich freue mich, dass die Filmbranche sich an diesem Abend in unserer Botschaft des Westens in der Hauptstadt trifft. Zum Netzwerken bei der Berlinale gibt es keine bessere Adresse.“

Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW: „Heute Abend feiern wir die Filmschaffenden, ProduzentInnen und Kreative aus NRW, und sagen Danke für nicht weniger als 34 filmstiftungsgeförderte Produktionen, die nahezu in allen Festivalreihen zu sehen sind. Unser herzlichster Dank geht zudem an die Landesregierung, die dem Filmland NRW mit seinen Mittelerhöhungen enormen Rückenwind gegeben hat. Auch freuen wir uns über die Drama Series Days, die sich in nur fünf Jahren zu einer bedeutenden Plattform für Serienproduktionen entwickelt haben und erstmals auch drei geförderte Serienprojekte aus NRW vorstellen. Ein ganz besonderer Dank geht an Dieter Kosslick, der die Berlinale in 18 Jahren geprägt und zu einem der wichtigsten internationalen Festivals gemacht hat. Ich wünsche ihm wie uns allen eine wunderschöne und erfolgreiche 69. Berlinale!“

Im offiziellen Wettbewerb – Außer Konkurrenz feierte Yuval Adlers filmstiftungsgeförderter Spionagethriller „Die Agentin“ mit Diane Kruger und Martin Freeman in den Hauptrollen gestern Abend seine Weltpremiere im Berlinale-Palast, Regisseur und Hauptdarsteller kamen nach ihrer Vorstellung zum NRW-Empfang. Im Berlinale Special war Samstag Heinrich Breloers zweiteiliges TV-Dokudrama „Brecht“ zu sehen, am Dienstag folgt Dominik Wesselys Dokumentarfilm „Es hätte schlimmer kommen können – Mario Adorf“. Am kommenden Freitag schließlich wird der Dokumentarfilm über die Düsseldorfer Kultband „Weil Du nur einmal lebst – Die Toten Hosen auf Tour“ von Cordula Kablitz-Post im Friedrichstadt-Palast Premiere feiern.

In die Reihe Berlinale Shorts wurde Johannes Krells und Florian Fischers Kurz-Dokumentarfilm „Umbra“ eingeladen. Gleich sechsmal ist das Filmland NRW im Panorama vertreten: die Dramen „All My Loving“ von Edward Berger mit Lars Eidinger und Hans Löw und „The Miracle of the Sargasso Sea“ von Syllas Tzoumerkas , die bereits am Samstag zu sehen waren, „Monos“ von Alejandro Landes, der gestern Premiere feierte, die Dokumentarfilme „Searching Eva“ von Pia Hellenthal und „Talking about Trees“ von Suhaib Gasmelbari Mustafa sowie „O Beautiful Night“ von Xaver Böhm, produziert von den „Toni Erdmann“-Produzenten von Komplizen Film, der am Dienstag gezeigt wird.

Die Perspektive Deutsches Kino wurde am Freitag mit dem filmstiftungsgeförderten dokumentarischen Spielfilm „easy love“ von Tamer Jandall eröffnet. In der gleichen Reihe wird Mehmet Akif Büyükatalays „Oray“, seinen Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln, präsentieren. Erik Schmitt eröffnete vergangenen Freitag mit seinem Debütlangspielfilm „Cleo“ die Generation Kplus, in der Reihe wird außerdem der animierte Kurzfilm „Armed Lullaby“ von KHM-Absolventin Yana Ugrekhelidze gezeigt. In der Generation 14plus feierte der Dokumentarfilm „Ringside“ von André Hörmann Premiere. Im Forum ist der Dokumentarfilm „Fortschritt im Tal der Ahnungslosen“ von KHM-Absolvent Florian Kunert zu sehen.

Dominik Grafs Action-Thriller „Die Sieger“ kommt in der Reihe Berlinale Classics 25 Jahre nach seiner Erstaufführung aufwändig restauriert und als neun Minuten längerer Director’s Cut auf die große Leinwand. In der Reihe Hommage Charlotte Rampling läuft der filmstiftungsgeförderte Film „Charlotte Rampling – The Look“ von Angelina Maccarone.

Schließlich sind in German Cinema – Lola@Berlinale 15 NRW-geförderte Produktionen zu sehen, darunter Caroline Links „Der Junge muss an die frische Luft“, Florian Henckel von Donnersmarcks oscarnominierter Film „Werk ohne Autor“ oder Andreas Dresens „Gundermann“.

Neben den Stars und Teams der Berlinale-Filme besuchten auch Filmteams der aktuell im Dreh oder in der Auswertung befindlichen NRW-Produktionen den Empfang, darunter das Team von den Serien „Die neue Zeit“ mit Anna Maria Mühe und „Babylon Berlin – Staffel 3“ mit Volker Bruch und Ronald Zehrfeld, das Filmteam von „Ich war noch niemals in New York“ mit Heike Makatsch, „Deutschstunde“ mit Ulrich Noethen, „Lindenberg! Mach Dein Ding!“ mit Detlev Buck und Jan Bülow sowie das Team von „Club der Roten Bänder“ mit Jürgen Vogel und Tim Oliver Schultz. Und es kam Franka Potente mit ihrem Langfilmdebut „Home“.

Auch in diesem Jahr waren die European Shooting Stars 2019 zu Gast beim NRW-Empfang. Deutscher Shooting Star ist Emma Drogunova, zuletzt in „Der Trafikant“ an der Seite von Bruno Ganz und in Stephan Lacants Emmy-nominiertem Film „Toter Winkel“ zu sehen. Ausgewählt werden die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler von der Netzwerk-Organisation European Film Promotion, um vielversprechende Nachwuchstalente international bekannt zu machen.

Zum fünften Mal ist die Film- und Medienstiftung NRW Hauptpartner der „Drama Series Days“, der 2015 ins Leben gerufenen EFM-Plattform für High-end-Serien, die in diesem Jahr vom 11.-13. Februar im Zoo Palast stattfinden. Parallel läuft am gleichen Ort das Programm der Berlinale Series mit Gala Premieren aktueller Qualitätsserien aus aller Welt.

© RCR Laurenz Carpen

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